Home

Innovationsforum – Energieeffizienz in Unternehmen

Das MKULNV NRW und die LeitmarktAgentur.NRW laden ein zum Innovationsforum – Energieeffizienz in Unternehmen am 5. Juli 2016, 10 bis 13:30 Uhr bei der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (Lindenallee 55, 45127 Essen). In NRW wird zum Thema Energieeffizienz im Rahmen von zahlreichen Vorhaben geforscht. Insbesondere mit dem Klimaschutz­wettbewerb EnergieeffizienzUnternehmen.NRW wird der Themenkomplex aktuell noch stärker in den Fokus gebracht. Die Veranstaltung gibt Fachbesuchern die Möglichkeit, Anregungen zu NRW-spezifischen Forschungsschwerpunkten zu geben und sich parallel über Fördermöglichkeiten zu informieren. Im Mittelpunkt stehen drei Praxisvorträge von bereits erfolgreich angelaufenen Projekten sowie Diskussionsrunden in den Bereichen Energieeffizienz und Elektromobilität. Das Programm und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier. (Bildquelle: Forschungszentrum Jülich GmbH)

 

Gemeinschaftsstand auf der IFAT 2016

Das Cluster Umwelttechnologien war auf dem Gemeinschaftsstand des Landes NRW auf der IFAT 2016 vertreten. Der Gemeinschaftsstand des Landes NRW hatte das Motto "Land der Umweltwirtschaft - Technologien für Klima, Wasser, Abfall". Gemeinsam mit 19 Mitausstellern präsentierte das Cluster Leistungen mit dem Fokus des Klimaschutz in der Kreislauf- und Wasserwirtschaft. Die Broschüre zum Gemeinschaftsstand können Sie hier herunterladen. 

 

Klimaschutzminister Remmel nimmt energieeffiziente Kleinkläranlage in die KlimaExpo.NRW auf

Der Siegerländer Mittelständler „Batchpur“ hat eine Kleinkläranlage mit sehr geringem Stromverbrauch entwickelt. Mehr als 30 Patente und Patentanmeldungen für die Kläranlagentechnik zeugen von der Entwicklungsarbeit des Unternehmens. Allein in Deutschland könnte die Innovation 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Aber auch im Ausland winken große Absatzchancen für die Anlage. Für dieses vorbildliche Engagement im Klimaschutz nahm NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel das Projekt offiziell auf der IFAT 2016 in München in die KlimaExpo.NRW auf.

 

GreenTec Awards 2016 feierlich verliehen

Am 30.5.2016 wurde in München zum neunten Mal Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis verliehen. Bei der Preisverleihung wurden die Sieger vor 1.000 Gästen und von prominenten Laudatoren im Münchner ICM mit einem spektakulären Bühnenprogramm gefeiert. Die GreenTec Awards läuteten so die bevorstehende IFAT-Messe gebührend ein. Wie jedes Jahr zeigten sich wieder zahlreiche Prominente auf dem traditionellen „Grünen Teppich“, der dieses Jahr aus echtem Rasen bestand. NENA, Revolverheld, Thomas D, Désirée Nosbusch, David Mayer de Rothschild, Christopher von Deylen (Schiller), Nina Ruge und viele mehr setzten so ein Zeichen für die wichtigen Themen Umwelt und Nachhaltigkeit. Im Mittelpunkt standen jedoch wie immer die Gewinner der 14 Kategorien und fünf Sonderpreise, die einmal mehr zeigten, dass Umweltschutz auch Spaß machen kann. 

 

"Klimaschutz made in NRW“ auf der Industriemesse in Hannover

Die Chancen, die deranstehende globale Energiewandel mit sich bringt, sind auf der Hannover Messe live zu erleben. Auf der Leitmesse Energy präsentieren Unternehmen neue Ideen und Lösungen für die zukünftige Energieversorgung. Auf dem Gemeinschaftsstand des NRW-Umweltministeriums zeigten 28 Aussteller aus Nordrhein-Westfalen ihre Produkte und Dienstleistungen für den Umwelt- und Klimaschutz. Mit dabei waren auch Unternehmen aus dem Cluster Umwelttechnologien.NRW. Zukunftsfähige Technologien, die das Klima und die Umwelt schonen, sind auf der weltweit wichtigsten Industriemesse ein Wachstumsmarkt. „Auf der Hannover Messe sind die Weichen für ein neues Energiezeitalter bereits gestellt. Die Unternehmen zeigen, dass Zukunftstechnologien sich im Markt durchsetzen und gerade auch in der Industrie eine energie- und ressourceneffiziente Produktion einen klaren Wettbewerbsvorteil bedeuten“, so Remmel. 

 

Umweltwirtschaft: Bürgerorientiert, dezentral und verlässlich

Das Münsterland hat seine Ziele für den Masterplan Umweltwirtschaft NRW formuliert Standortforum des NRW-Umweltministeriums im Batterieforschungszentrum MEET. Die Energieversorgung der Zukunft muss bürgerorientiert sowie dezentral organisiert sein und auf verlässlichen Rahmenbedingungen basieren. Auf diesen Konsens haben sich die rund 60 Teilnehmer des Standortforums Umweltwirtschaft Münsterland in Münster geeinigt – und damit das NRW-Umweltministerium beauftragt, diese Aspekte im Masterplan für die Umweltwirtschaft aufzunehmen. Der Masterplan soll diesen Sommer abgestimmt und im Herbst 2016 veröffentlicht und umgesetzt werden. Um auch regionale Besonderheiten beachten zu können, tourt das Umweltministerium zurzeit mit dem Standortforum durch NRW.

 

Jetzt für den StartGreen Award 2016 bewerben

Der StartGreen Award stärkt Gründerinnen und Gründern der Green Economy aus Deutschland den Rücken. Er unterstützt innovative Start-ups und vorbildliche Gründungsförderer im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit und macht sie sichtbar. Wer auszeichnungswürdig ist, darf die grüne Gründer-Community durch ein Public Voting mitbestimmen. Beim finalen Pitch vor einer Fachjury geht es um Geld- und Sachpreise im Wert von 50.000 Euro. Der Preis fördert die Vernetzung grüner Start-ups, Unternehmen, Investoren, Förderinstitutionen und politischer Wegbereiter für eine grüne Wirtschaft. Lesen Sie hier mehr über den Preis und das Bewerbungsverfahren.

 

Der CSR-Preis der Bundesregierung: Ein starker Impuls für Unternehmensverantwortung

Mit dem CSR-Preis fördert die Bundesregierung alle Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die sich erkennbar auf den Weg gemacht haben, ihre Geschäftstätigkeit sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich zu gestalten. CSR, kurz für Corporate Social Responsibility, steht für faire Geschäftspraktiken, mitarbeiterorientierte Personalpolitik, sparsamen Einsatz natürlicher Ressourcen, den Schutz von Klima und Umwelt, ernst gemeintes Engagement vor Ort und Verantwortungsübernahme auch in der Lieferkette. Nachhaltige Unternehmensführung birgt große Potenziale für effizientes und innovatives Wirtschaften, die es Unternehmen erlauben, sich im nationalen wie globalen Kontext zukunftsfähig aufzustellen. Die Broschüre zum CSR-Preis der Bundesregierung bündelt alle wichtigen Informationen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 30. Juni 2016.

 

Veolia und EIT RawMaterials starten Inkubationsprogramm für Startups aus der Kreislaufwirtschaft

Das gemeinsame Programm zielt darauf ab, europäische Startups mit nachhaltigen Ideen im Bereich Kreislaufwirtschaft und Urban Mining zu fördern. Die Startup-Kampagne richtet sich vom 3. Mai bis zum 26. Juni 2016 an junge Gründer aus den Bereichen Aufbereitungs-Technologien für komplexe Abfallströme, Reverse Logistics, Monitoring & Rückverfolgung und Innovative Partnerschaftskonzepte zwischen Interessengruppen wie Industrie, Verbrauchern und öffentlicher Hand. Interessierte Gründer können sich mit einem „Onepager" online bis zum 26. Juni 2016 unter www.veolia.de/u-start bewerben.

 

B.A.U.M.-Umweltpreis und internationaler B.A.U.M.-Sonderpreis 2016

Die Verleihung des B.A.U.M.-Umweltpreises und des Internationalen B.A.U.M.-Sonderpreises wird am 6. Juni 2016 in Kooperation mit der Commerzbank AG in Berlin stattfinden. B.A.U.M. hat sich entschlossen, im Jahr 2016 Preisverleihung und Jahrestagung zu trennen und die Preisverleihung in Verbindung mit der "Woche der Umwelt" in Berlin durchzuführen, da erfahrungsgemäß zahlreiche B.A.U.M.-Mitglieder und Gäste unserer Preisverleihung auch die Umwelt-Schau im Park von Schloss Bellevue besuchen werden. Hier finden Sie die Übersicht der Preisträger 2016.

 

Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen

Am 2. Juni 2016 startet der inspirierende und erfolgreiche französische Dokumentarfilm TOMORROW  in 61 deutschen Kinos. In Frankreich ist der Film ein Publikumserfolg mit mittlerweile 1 Million Zuschauern. Er eröffnete die UN-Klimakonferenz im November 2015 in Paris und wurde als Bester Dokumentarfilm mit dem renommierten César ausgezeichnet. TOMORROW steckt voller Ideen, voller positiver Motivation. TOMORROW behandelt die fünf Themenfelder: Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft, Bildung und Demokratie.

 

Bundesumweltministerium sorgt für saubere Luft im Hamburger Hafen

Die Hamburg Port Authority AöR hat ein Gesamtkonzept zur alternativen Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen umgesetzt. Das Bundesumweltministerium fördert das Pilotprojekt mit 3,7 Mio. EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm. Ziel des Vorhabens ist eine Reduzierung der Luftschadstoffemissionen während der Liegezeiten der Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Über die stationäre Landstromanlage können Kreuzfahrtschiffe nun Strom direkt vom Land beziehen und müssen keine Eigenenergie erzeugen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte 

 

Wirtschaftsforen zur Umweltwirtschaft NRW

Im Rahmen der Veranstaltung „Impulsforum Umweltwirtschaft“ wurde in Düsseldorf Ende August 2015 der Umweltwirtschaftsbericht NRW der Öffentlichkeit vorgestellt. Gemeinsam mit einem Fachpublikum wurden die Ergebnisse des Berichtes sowie erste Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Umweltwirtschaft diskutiert. Dieser angestoßene Dialogprozess wird nun landesweit im Rahmen von Standort- und Wirtschaftsforen weitergeführt. Ziel ist es, die gewonnenen Ergebnisse in einem Masterplan Umweltwirtschaft zusammenzuführen. Die Veröffentlichung ist für Mitte 2016 vorgesehen. Im Zentrum der Wirtschaftsforen steht jeweils die Weiterentwicklung eines konkreten Teilmarktes. Weitere Informationen zur Umweltwirtschaft NRW finden Sie auf den InternetseitenHier können Sie die bereits feststehenden Themen und Termine der Wirtschaftsforen einsehen.

 

Thementisch Werkstoff Holz – Innovationen am 15. Juni 2016 im ZENTRUM HOLZ in Olsberg

Auf Basis des beim Wirtschaftsforum Nachhaltige Holz- und Forstwirtschaft vom 17. November 2015 von der Holzindustrie geäußerten Wunsches nach einem branchenübergreifenden Austausch zum Thema Innovationen mit holzbasierten Materialien laden wir Sie zu Impulsvorträgen und zum Austausch von Best-Practice Projektbeispielen ein. Es soll branchenübergreifend „über den Tellerrand geschaut“ werden, um bislang unentdeckte Potentiale gemeinsam zu heben. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier. Wir bitten um Anmeldung bis zum 13. Juni entweder online oder mit dem ausgefüllten Anmeldeformular per Mail oder Fax. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Sie erhalten eine Bestätigung über Ihre Anmeldung. Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Martin Schwarz vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW oder Herr Jan Nicolai Hennemann vom Cluster Umwelttechnologien.NRW sehr gerne zur Verfügung. 

 

Meeresabend NRW am 14. Juni 2016 in Köln

Der Schutz der Meere ist eine dringende und wichtige Aufgabe unserer Gesellschaft, denn ohne intake Meere ist unser Überleben auf diesem Planeten nicht möglich. Damit eine nachhaltige Entwicklung der Meere und unseres Planeten auch in Zukunft gesichert ist, müssen alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen. Um wichtige Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu identifizieren und den Dialog untereinander insbesondere in Nordrhein-Westfalen als wichtiges Industrieland für den marinen Sektor zu ermöglichen, veranstalten die Deutsche Meeresstiftung, das Cluster Umwelttechnologien.NRW und das Colabor gemeinsam den ersten Meeresabend NRW in Köln.  Wir laden Sie herzlich ein, mit erstklassigen Rednern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft über Strategien für eine nachhaltige Entwicklung der Meere sowie ihrer Zuflüsse zu diskutieren und Potenziale und Herausforderung für den Standort NRW zu erörtern. Das Programm und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie hier

 

Recycling-Technik & Schüttgut Messe in Dortmund

Am 10. und 11. Mai 2017 findet die 4. Recycling-Technik gemeinsam mit der 8. Schüttgut in den Dortmunder Westfalenhallen - Hallen 4, 5, 6 und 7 statt. Mit eigener Messehalle 7 wird auch in 2017 der RECYCLING-TECHNIK ein starkes Profil verliehen und ist die ideale Plattform zur Präsentation von innovativen Produkten und Lösungen aus der Recycling-Technik.

 

7. URBAN MINING® Kongress 2016

Der 7. URBAN MINING® Kongress 2016 findet am 29. und 30. September 2016 im Kongresszentrum der SASE in Iserlohn statt. Damit verbunden ist die Verleihung des 6. URBAN MINING Award am Abend des 29. Juni 2016 mit einem anschließenden Get-together. Themenschwerpunkt in diesem Jahr ist „Urban Mining in der Praxis“. Sie können sich ab sofort zum Frühbucherrabatt für den Kongress anmelden. Ein entsprechendes Anmeldeformular finden Sie hier. Sie finden weitere Informationen zum Kongress auf der Internetseite des Kongresses: www.urban-mining-kongress.de. In Kürze finden Sie dort auch Hinweise zu unseren Referenten und dem Kongressprogramm.

 

Membrasenz: Platz 2 der erfolgreichsten Start-Ups 2015

Die Entwicklung einer innovativen Membran für die Wasserelektrolyse hat dem Projekt Membrasenz neben der Aufnahme als qualifiziertes Projekt der KlimaExpo.NRW, zahlreiche weitere Erfolge beschert. Als Ergebnis wurde das Projekt des Teams um Dr. Jelena Stojadinovic vom Onlineportal „Für-Gründer.de“ nun zum zweiterfolgreichsten Start-Up 2015 gekürt. Für die Erstellung der Rangliste wurden jeweils die Anzahl der Auszeichnungen, Prämierungen bei verschiedenen Wettbewerben und die Höhe des gewonnenen Preisgeldes betrachtet. Als Ergebnis zeigt sich, dass Membrasenz Rang zwei besetzt und damit zu den erfolgreichsten Start-Ups 2015 gehört. Die Platzierung innerhalb des Rankings unterstreicht ein weiteres Mal die Innovationskraft und Bedeutung des Projektes für den technischen Fortschritt. Weitere Infos finden Sie auf der Plattform "Für Gründer".

 

Bundesregierung beschließt zweites Deutsches Ressourceneffizienzprogramm

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett heute das zweite Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess II) beschlossen. Es enthält wichtige Maßnahmen, mit denen die Rohstoffgewinnung und der Materialeinsatz effizienter und umweltverträglicher gestaltet werden sollen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Wir verbrauchen heute rund anderthalb mal so viele Rohstoffe wie uns zur Verfügung stehen. In Zukunft werden wir also mit deutlich weniger Rohstoffen auskommen müssen als bisher. Das Ressourceneffizienzprogramm weist den Weg dahin." Das Programm können Sie hier als pdf-Datei einsehen.

 

Förderaufruf "Exportinitiative für Umwelttechnologien"

Das Bundesumweltministerium hat am 7. März 2016 eine "Exportinitiative für Umwelttechnologien" gestartet, mit der die exportorientierten Aktivitäten der deutschen Umweltwirtschaft flankiert werden sollen. Zudem soll die Initiative dazu beitragen, in ausgewählten Zielländern die Vermittlung und Anwendung grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastrukturen zu beschleunigen und die Rahmenbedingungen hierfür zu verbessern. Für die Exportinitiative stellt das Bundesumweltministerium in diesem Jahr fünf Millionen Euro zur Verfügung. Interessierte Unternehmen und Organisationen können sich bis Ende April bewerben. Fördergegenstände, mögliche Antragsberechtigte, Fördervoraussetzungen und das Antragsverfahren sind in der Förderbekanntmachung abgesteckt.

 

Deutschland bleibt Exportweltmeister im Umweltschutz

Umweltschutz bleibt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Das zeigt der aktuelle Bericht des Umweltbundesamts  zur Umweltwirtschaft. Demnach wurden im Jahr 2013 Güter für den Umweltschutz im Wert von fast 82 Mrd. EUR produziert - sechs Prozent der gesamten deutschen Industrieproduktion. Auch im internationalen Wettbewerb sind deutsche Unternehmen gut aufgestellt: Mit einem Welthandelsanteil von 14,8 Prozent war Deutschland im Jahr 2013 erneut größter Exporteur von Umweltschutzgütern wie Luftfiltern, Dämmstoffen oder intelligenten Zählern zur Steuerung des Energieverbrauchs. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Umweltschutzprodukte und -technologien ‚Made in Germany‘ sind in allen Weltregionen und über alle Bereiche hinweg gefragt. Und die Nachfrage wächst, vor allem in Schwellenländern in Südamerika und Asien (insbesondere China). Deutschlands Wirtschaft profitiert hiervon in hohem Maße. Den Bericht zur Umweltwirtschaft des Umweltbundesamtes können Sie hier herunterladen. (Bildquelle: Quelle: pitb_1 / Fotolia.com)

 

EnergieInnovationsPreis.NRW wird zum 1. Mal von Minister Johannes Remmel vergeben

Die EnergieAgentur.NRW schreibt den EnergieInnovationsPreis.NRW 2016 aus. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben. Die Gesamthöhe der Preisgelder beläuft sich auf 40.000 Euro. Die ersten Preise der beiden Kategorien werden mit jeweils 12.500 Euro dotiert. Im Übrigen behält sich die Jury die Verteilung des restlichen Preisgeldes vor. Der EnergieInnovationsPreis.NRW wird 2016 zum ersten Mal vergeben. Teilnehmen können in diesem Jahr Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie sowie Unternehmen, die erfolgreich ein Energiemanagementsystem umgesetzt haben. Die Schirmherrschaft über den Preis hat NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel übernommen. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der EnergieAgentur.NRW. (Foto: EnergieAgentur.NRW)

   

"Mehr als Schön": Bundespreis Ecodesign 2016

Das Bundesumweltministerium (BMUB) und das Umweltbundesamt (UBA) loben zum fünften Mal den Bundespreis Ecodesign aus. Mit dem Preis sollen Produkte, Dienstleistungen und Konzepte ausgezeichnet werden, die sowohl ökologisch als auch ästhetisch herausragen. Unter dem Motto "Mehr als schön" können sich Unternehmen, Designagenturen, Start-Ups und Studierende bis zum 11. April mit ihren Einreichungen bewerben. Der Bundespreis Ecodesign wird erneut in vier Kategorien vergeben: In der Kategorie "Produkt" werden auf dem deutschen Markt erhältliche Produkte sowie Prototypen mit Marktreife prämiert. Konzepte, Studien und Modellprojekte können in der Kategorie "Konzept" eingereicht werden, Dienstleistungen und Systemlösungen in der Kategorie "Service". In der Kategorie "Nachwuchs" steht der Wettbewerb Studierenden, Absolventinnen und Absolventen offen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Nutzen statt Besitzen

unter diesem Motto beginnt heute in den Mitgliedstaaten der EU und weiteren Ländern die Europäische Woche der Abfallvermeidung. Sie stellt ein zentrales Prinzip deutscher und europäischer Abfallgesetze in den Mittelpunkt. „Wer Abfall vermeidet, spart Ressourcen“, sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth. „Unsere Ressourcen werden sich weiter verknappen, gleichzeitig wächst die Bevölkerung weltweit. Hier bedarf es intelligenter Lösungen. Auf der einen Seite müssen wir Rohstoffe und Materialien effizienter nutzen, auf der anderen Seite Abfälle vermeiden.“ Das Bundesumweltministerium nutzt die Europäische Themenwoche zur Unterstützung von Projekten, die dazu beitragen, Lebensmittel- oder Verpackungsabfälle zu verringern und gebrauchte Produkte weiter zu verwenden. Mit Verbänden, Wirtschaft und Verwaltungen führt das Bundesumweltministerium derzeit einen breiten Dialog, um weitere Maßnahmen zur Abfallvermeidung voranzubringen. Unter anderem geht es darum, die Menge an Lebensmittelabfällen zu reduzieren und die Haltbarkeit von Alltagsprodukten zu verbessern. Die Aktionen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung im Überblick: www.wochederabfallvermeidung.de

   

Projekte zur Erforschung nachhaltiger Innovationen

Investitionen in Nachhaltigkeitsinnovationen prägen das Leitbild der "Green Economy" und tragen maßgeblich zum Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen, ressourceneffizienten und sozial inklusiven Wirtschaft bei. Das Fraunhofer ISI untersucht nachhaltige Wirtschaftsansätze sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen. Dabei werden die Bedeutung von Forschungsplattformen für nachhaltige Innovationen, offene Werkstätten als kollaborative Wirtschaftsform sowie nachhaltige Konzepte für die kommunalen Handlungsfelder Wasser, Energie sowie Bauen und Wohnen erforscht.  In diesem Kontext untersuchen die drei Projekte INNOLAB, COWERK und TransNIK, gefördert vom BMBF im Rahmen der sozial-ökologischen Forschung zum Schwerpunkt "Nachhaltiges Wirtschaften", wann und wie Nachhaltigkeitsinnovationen für Wirtschaft und Gesellschaft systemrelevant werden können. (Foto: fotolia)

 

Masterplan Umweltwirtschaft NRW

Auf Grundlage eines offenen Konsultationsverfahrens soll ein Masterplan der Umweltwirtschaft für Nordrhein-Westfalen vorgelegt werden. Dieser fasst die Maßnahmen im Rahmen der Umweltwirtschaftsstrategie zusammen und regelt ihre konkrete Umsetzung. Dazu werden Standort- und Wirtschaftsforen mit den Wirtschaftsförderungen in den Regionen und mit den Unternehmen der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen gestartet. Vorhandene Instrumente, neue Maßnahmenvorschläge und Handlungsansätze sollen mit allen Beteiligten landesweit diskutiert, konkretisiert und im Masterplan Umweltwirtschaft verdichtet werden. Einen ersten Baustein dazu liefert das Ministerium Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz mit der Publikation "Impulse für die Umweltwirtschaft. Handlungsansätze zur Stärkung der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen". Darin werden auf Grundlage des Umweltwirtschaftsberichts abgeleitete Handlungsansätze formuliert und zur Veranschaulichung mit aktuell laufenden Maßnahmen beispielhaft hinterlegt. Sie bilden den strategischen Rahmen für eine intensive Diskussion der künftigen Maßnahmen und Schritte, die in den Masterplan Umweltwirtschaft Eingang finden sollen.

 

AquaTech China - China's größte Fachmesse für Trinkwasser und Abwassertechnologie

Aquatech China ist China's größte internationale Fachmesse für die Bereiche Wasseraufbereitung sowie Trink- und Abwassertechnologie findet gemeinsam mit der FlowEx China und der Ecotech vom 15.-17. Juni 2016 in Shanghai statt. Die Messe hat sich seit 2008 zu der Meeting Plattform der Wasserindustrie in China entwickelt mit über 2.000 internationalen Ausstellern auf 100.000 qm Ausstellungsfläche und über 40.100 Besuchern aus 90 Ländern. Aquatech + FlowEx + Ecotech bilden zusammen genommen Asien's führende Fachmesse für Umwelt- und Wassertechnologie! Auch im nächsten Jahr bietet der Veranstalter RAI Amsterdam wieder einen internationalen Pavilion für deutsche Unternehmen an, die einen Fuss in diesen interessanten Markt setzen, neue Geschäftskontakte knüpfen oder Distributoren finden wollen. Weitere Informationen zu der Messe finden Sie hier.

 

Regionen in NRW stärken - 44 Projekte beim Förderaufruf ‚Regio.NRW‘ ausgewählt

Im Rahmen des Projektaufrufs „Regio.NRW“ wurden 44 Projekte zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen in Nordrhein-Westfalen ausgewählt. Die Auswahl erfolgte durch ein vom Land eingesetztes Gutachtergremium. Bei den ausgewählten Projekten geht es überwiegend um den Aufbau und die Entwicklung von Clustern und Netzwerken, in denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten wollen, um Effizienz und Wachstum zu steigern. Themen neben der Digitalisierung sind Klimaschutz und Umweltwirtschaft, Ressourceneffizienz, Produktionswirtschaft, innovative Gewerbeflächenpolitik und Raumentwicklung, Energienetze, Gründung, Konversion, Wissenstransfer und Gesundheitswirtschaft. Die ausgewählten Projekte sollen insgesamt mit rund 29 Mio. Euro von der EU und vom Land gefördert werden. Die entsprechenden Anträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden. Erste Bewilligungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Die Projektübersicht finden Sie hier.

 

Bundesumweltministerium fördert Projekt zur Rückgewinnung von Phosphor

Der Zweckverband Abwasserbeseitigung Linz-Unkel plant ein neues Verfahren, um Klärschlamm thermisch von Schadstoffen zu befreien und gleichzeitig den Phosphor in der Asche aufzufangen. Das Pilotprojekt wird aus dem Umweltinnovationsprogramm mit über 250.000 Euro gefördert. Der Zweckverband betreibt zur Klärschlammbehandlung auf der Kläranlage derzeit eine Schlammfaulung (Kompaktfaulung) und eine Kammerfilterpresse zur Entwässerung des Faulschlammes. Der entwässerte Schlamm wird anschließend über ein Entsorgungsunternehmen zur landwirtschaftlichen Verwertung abgegeben. Dieser enthält neben dem Wertstoff Phosphor derzeit noch Spuren organischer Schadstoffe (z. B. Arzneimittelreste). Ziel des Projektes ist es, die organischen Schadstoffe zu eliminieren und den Phosphor unter Einhaltung der Grenzwerte der Düngemittelverordnung in den Stoffkreislauf zurückzuführen. Hierzu errichtet der Zweckverband eine spezielle thermische Klärschlammbehandlungsanlage. Der Klärschlamm wird dabei zunächst getrocknet und anschließend im Reaktor erhitzt. Dadurch wird der organisch gebundene Kohlenstoff teilweise zu elementarem Kohlenstoff umgewandelt und es entsteht brennbares Gas, das nachverbrannt wird. Die überschüssige Abwärme wird zur Trocknung des Klärschlamms genutzt. Lesen Sie hier weiter.

 

Messprogramm für Abluftreinigungssystem für Tierhaltungsanlagen

Im Rahmen eines Expertengesprächs hat das Cluster Umwelttechnologien.NRW den aktuellen Wissenstand zur Eignung von Biofiltern für Tierhaltungsanlagen diskutiert. An dem Gespräch Mitte 2013 haben über 30 Akteure aus dem Kreis der zuständigen Behörden, der Anbieter und der Wissenschaft teilgenommen. Hier wurde deutlich, dass die Leistungsfähigkeit von Filtertechniken - hier insbesondere die Biofilter - nicht ohne aktuelle und akzeptierte Messergebnisse einvernehmlich beurteilt werden kann. Daher hat das MKULNV NRW die Durchführung einer Untersuchung zur Eignungsfeststellung angeboten. Mit der Untersuchung soll die Frage beantwortet werden, ob insbesondere (Biofilter)-Abluftreinigungssysteme den einschlägigen Anforderungen an Tierhaltungsanlagen (hier Schweinehaltungen) nach der Maßgabe des „Tierhaltungserlasses NRW“ entsprechen. Dazu werden nach § 29b BImSchG öffentlich bekannt gegebene Messinstitute über insgesamt 20 Wochen in einem Gesamtzeitraum von 16 Monaten entsprechende Biofilter-Systeme bemessen. An dem Messverfahren können Anbieter von Filtertechniken insbesondere aus NRW auf eigene Kosten teilnehmen. Als Experte begleitet Prof. Dr.-Ing. Günter Baumbach das Messprogramms. Dazu hat er gemeinsam mit den von den Herstellern beauftragten Messinstituten und dem LANUV NRW eine Richtschnur als Grundlage für das Messprogramm vereinbart. Das Messprogramm wurde im Juni 2015 gestartet. Weitere Informationen bekommen Sie in dem Projektsteckbrief, Informationen zum Expertengespräch finden Sie hier.

  

Forschungsprojekt will weltweiten Zugang zu Trinkwasser verbessern

Auf nanotechnologischer Basis wollen Forscher die Wasserfiltration verbessern und somit dazu beitragen, den weltweiten Zugang zu reinem Trinkwasser zu verbessern. Mit Hilfe der Teilnahme von 150.000 Freiwilligen wurde ein erstes Crowdcomputing-Experiment realisiert. Das neue Forschungsprojekt ist ein gemeinsames Projekt von Forschern der Universitäten Genf, Tel Aviv, und Tsinghua. Lesen Sie hier mehr. (Foto: Thorsten Freyer / pixelio.de)  

  

Start des neuen ESF-Bundesprogramms mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Klimaschutz

Am 27.5.15 wurde das erste Bundesprogramm mit explizitem Umwelt- und Klima-schutzschwerpunkt in der Geschichte des Europäischen Sozialfonds (ESF) gestartet. Dafür stellen das Bundesumweltministerium und die Europäische Union bis 2020 35 Mio. Euro bereit. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Wir gehen mit diesem Programm einen neuen Weg, um die Qualifizierung für Green Economy, Energiewende und Klimaschutz zu sichern und einem möglichen Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Die Mittel fließen in das ESF-Programm „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern - über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf (BBNE)“. In einer ersten Förderrunde bis 2018 stehen für das Programm BBNE über 11 Mio. Euro europäische Mittel und bis zu 8 Mio. Euro Bundesmittel zur Verfügung. Förderrichtlinie und weitere Informationen unter www.esf.de. Antragstellungen sind ab dem 10. Juni 2015 auf dem Internetportal ZUWES www.zuwes.de möglich.

 

Green Management: Chancen für eine Modernisierung von Betrieb und Unternehmen

Klimawandel, Energiewende und Ressourcenknappheit stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen: Wie können die betriebswirtschaftlichen Abläufe, Strukturen und Produkte so innovativ gestaltet werden, dass einerseits Umwelt und Ressourcen geschont werden, andererseits zukunftsfähiges wirtschaftliches Wachstum erreicht wird? Hinweise und Empfehlungen für ein solches „Green Management“ gibt eine neue Publikation des Bundesumweltministeriums. Die Publikation „Green Management: Chancen nutzen, Risiken begrenzen, Wandel gestalten“ kann hier als barrierefreie pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Aufbaustudium Umweltwirtschaft und Umwelttechnik

Am Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Universität Koblenz-Landau gibt es einen neuen Fernstudiengang 'Angewandte Umweltwissenschaften'. Das berufsbegleitende Studium richtet sich nicht nur an Natur- und Ingenieurwissenschaftler/innen, sondern ist auch für beruflich Qualifizierte, d.h. Techniker, Laboranten und Meister geeignet. Per Fernstudium erhalten die Studierenden während zwei bis vier Jahren eine fundierte Zusatzqualifikation in den Bereichen Ökologie und Geowissenschaften, Umweltrecht, Umweltwirtschaft und Umweltmanagement sowie Umwelttechnik, insbesondere auf den Gebieten der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, der Siedlungswasserwirtschaft und des Gewässerschutzes, des vor- und nachsorgenden Bodenschutzes sowie des Immissionsschutzes. Lesen Sie hier mehr.

 

Fraunhofer-Institut erhält GreenTec Award für ressourcenschonende Dämmung

Baustaatssekretär Gunther Adler hat dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung zur Verleihung des GreenTec Awards in der Kategorie "Bauen & Wohnen" gratuliert. Das Institut hat einen natürlichen Hartschaum für Dämmung und Verpackung entwickelt, der zu 100 Prozent auf Holz basiert. Bei der Vorab-Preisverleihung im Bundesbauministerium würdigte Adler die innovative Kraft dieses Baustoffs: "Dadurch wird der Energieverbrauch reduziert, die Energieeffizienz erhöht, der Einsatz erneuerbarer Energien unterstützt und der Blick auf den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes gerichtet." Die GreenTec Awards werden in Anerkennung ökologischer und ökonomischer Innovationen verliehen. Der Gebäudesektor birgt eines der größten Entwicklungspotentiale für nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz, weshalb der Kategorie "Bauen und Wohnen" des GreenTec Awards eine besondere Bedeutung zukommt. Lesen Sie hier weiter.

 

Umweltministerium will Phosphorrückgewinnung voranbringen

Das Bundesumweltministerium will Regelungen zur Phosphorrückgewinnung zügig voranbringen. „Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass Phosphor und andere Nährstoffe zurückgewonnen werden sollen. Dies werden wir so schnell wie möglich umsetzen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im BMUB, Florian Pronold. Ein nachhaltiger Umgang mit Phosphor und dessen Rückgewinnung aus Klärschlämmen und Abwasser seien „erste wichtige Schritte, um auf die längerfristige Verknappung dieses lebenswichtigen Rohstoffs zu reagieren“, betonte Pronold heute zur Eröffnung der Zweiten Europäischen Konferenz zur Phosphorbewirtschaftung in Berlin. Für menschliches und tierisches Leben sowie Pflanzenwachstum ist eine ausreichende Versorgung mit Phosphor unabdingbar. Phosphordünger ist unverzichtbar für die Gewährleistung dauerhaft hoher landwirtschaftlicher Erträge. Oftmals stammt der Rohstoff jedoch aus politisch instabilen Regionen, außerdem ist der Phosphorabbau oftmals mit erheblichen Eingriffen in die Landschaft und Umweltschäden verbunden. Die Europäische Kommission hat Phosphor daher im Jahr 2014 in die Liste der „kritischen Rohstoffe“ aufgenommen. Vor diesem Hintergrund gewinnen der effiziente Umgang mit dem Rohstoff und insbesondere die Rückgewinnung von Phosphor an Bedeutung. In Deutschland soll insbesondere durch eine Steigerung der Phosphorrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm die Abhängigkeit von Rohphosphaten reduziert werden. Lesen Sie hier weiter.

 

Chance auf DGNB Preis "Nachhaltiges Bauen"

Der Startschuss im Wettbewerb um den DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ ist gefallen. Gesucht werden Gebäude, die sich durch eine nachhaltige Bauweise, eine herausragende gestalterische Qualität und innovative Lösungsansätze auszeichnen. Die renommierte Auszeichnung wird in diesem Jahr zum dritten Mal von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. verliehen. Am 27. November 2015 findet in Düsseldorf die Preisverleihung im Rahmen des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages statt. Weitere Informationen und das Online-Formular unter www.nachhaltigkeitspreis.de oder www.dgnb.de.


Deutschland macht Ressourceneffizienz zu einem Schwerpunkt seiner G7-Präsidentschaft

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Ein schonender und gleichzeitig effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen zeichnet zukunftsfähige Gesellschaften aus, denn die Menschheit wächst. Damit steigen aber auch die Belastungen von Klima und Umwelt. Damit alle so leben können wie wir, müssen wir weltweit sparsamer mit unseren Ressourcen umgehen und mit weniger mehr erreichen. Dafür wollen wir uns in der G7 einsetzen." Die Bundesregierung will den anderen G7-Partnern die Gründung einer Allianz für Ressourceneffizienz vorschlagen, ein Forum für die G7, um Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, Wissen zu bündeln, und um die Abstimmung von Politik und Wirtschaft zu verbessern. Lesen Sie hier mehr.

 

Grüne Perspektiven für Wirtschaft, Arbeit und Umwelt

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks haben heute eine Forschungsagenda vorgestellt, die Wege in eine "Green Economy" aufzeigt. Besondere Schwerpunkte bilden die fünf Bereiche Produktion und Ressourcen, Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen, nachhaltiger Konsum, nachhaltige Energieversorgung und Energienutzung sowie Arbeit und Qualifizierung. Für die strategische Forschungsagenda stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis zum Jahr 2018 insgesamt 350 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Eröffnung der internationalen Green Economy-Konferenz in Berlin sagte Forschungsministerin Wanka: "Die Forschungsagenda bringt Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um Lösungen für eine Wirtschaft zu entwickeln, die umweltfreundlich und gleichzeitig wettbewerbsfähig ist. Dazu brauchen wir technologische und gesellschaftliche Innovationen, die sich in die Praxis umsetzen lassen. Mit einer Green Economy, die auf Innovation und Unternehmergeist aufbaut, schaffen wir Zukunftschancen und die Arbeitsplätze von morgen." Lesen Sie hier die Pressemitteilung des BMUB. Hier können Sie ein PDF mit der Forschungsagenda herunterladen.

 

Zukunftsfaktor Umweltwirtschaft

Die Umweltwirtschaft erlebt einen enormen Aufschwung. Die Unternehmen der Umweltwirtschaft stehen bereits heute für eine neue nachhaltige Wertschöpfung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Mittlerweile gehören zum Beispiel die Material- und Energieeffizienz, umweltfreundliche Mobilität, die Kreislaufund die Wasserwirtschaft sowie intelligente Energiesysteme zu den zukunftsträchtigen globalen Leitmärkten. Die Wachstumszahlen der Umweltwirtschaft steigen rasant. Ebenso sind die Prognosen für die Umweltwirtschaft sehr positiv. Sie gilt in Nordrhein-Westfalen als bedeutender Zukunftsfaktor und Leitmarkt. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 

Umwelttechnologie aus dem Ruhrgebiet in China sehr gefragt

Mit ihrer besonderen Expertise sind Unternehmen des Ruhrgebiets in Changzhou sehr willkommen. Das hat die Reise nach China deutlich gezeigt, die die Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) in Kooperation mit der Stadt Essen unternommen hat. Die Wirtschaftsförderung Essen hat es mit persönlichem Engagement innerhalb kürzester Zeit geschafft, zu der chinesischen Industrie-Metropole Changzhou einen guten und vertrauensvollen wirtschaftlicher Austausch aufzubauen. In Changzhou präsentierte wmr-Geschäftsführer Rasmus C. Beck die einzigartige Kompetenz der Metropole Ruhr in der Kreislaufwirtschaft, Umwelttechnologie und Energieeffizienz. Einen Schwerpunkt auf den Bereich Wasserwirtschaft legte Prof. André Niemann von der Universität Duisburg-Essen. Besonders an Technologie und Know-how aus dem Ruhrgebiet zeigten die Unternehmen aus China bei verschiedenen Betriebsbesichtigungen großes Interesse, um die Qualität der Umwelttechnik in ihrem Ballungsraum zu verbessern. Lesen Sie hier weiter.

 

Effizienztechnologien für die Industrie

Die deutsche Hightech-Industrie ist auf eine sichere Versorgung mit Rohstoffen angewiesen, von denen die meisten importiert werden. Die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen im In- und Ausland verursacht außerdem steigende Kosten und zum Teil gravierende Umweltbelastungen. Durch innovative Effizienztechnologien kann der Einsatz von Rohstoffen signifikant verringert werden. Das ist das Ziel der neuen Förderrichtlinie "r+Impuls", die Bundesforschungsministerin Johanna Wanka am Dienstag in Berlin vorstellte: "Wir erzielen in der Forschung bereits vielversprechende Ergebnisse für eine effizientere Nutzung von Rohstoffen. Was wir jetzt brauchen ist eine Innovationsoffensive, um die Ergebnisse in die industrielle Anwendung zu bringen. Damit fördern wir die Hightech-Industrie und tragen zu einer Nachhaltigen Entwicklung bei." Mehr Informationen zur Förderrichtlinie r+ impuls finden Sie hier. Weitere Informationen zum 11. FONA-Forum des BMBF hier.

 

Ressourceneffizienz in 2030: Umdenken oder "Nach uns die Sintflut"?

"Grüne neue Welt", "Weiter wie gehabt"" und "Nach uns die Sintflut" - unter diesen Titeln sind die vom Fraunhofer ISI entwickelten Zukunftsszenarien zusammengefasst, die sich mit der Ressourceneffizienz im Jahr 2030 und den hieraus erwachsenden ökologischen, wirtschaftlichen und technologischen Konsequenzen befassen. Die Zukunftsbilder sind Bestandteil des Projekts "Molecular Sorting", welches die sieben Fraunhofer-Institute ISI, IBP,ICT, IGB, IKTS, ISC und WKI gemeinsam im Rahmen des Forschungsprogramms der Fraunhofer-Gesellschaft „Märkte von übermorgen“ durchführten. Dabei untersuchten sie insbesondere die Wieder- und Weiterverwertung von Werkstoffen wie Glas, Altholz, Metallsalzlösungen oder heißen Gasen durch leistungsfähige Trennprozesse und entwickelten neue Methoden, welche die zukünftige Ressourceneffizienz steigern können. Lesen Sie hier mehr. (Foto: Kwest / Fotolia.com).

Druckersymbol