Mit einer Atemschutzmaske gegen die Symtome von Heuschnupfen

Pollenallergie – was tun? Tipps für die Pollensaison

Ein Pollenflugkalender kann wegen des Klimawandels nur noch vor den schlimmsten Zeiten der Pollensaison warnen. Doch erste Pollen fliegen immer früher. Menschen mit Pollenallergie haben immer weniger Zeit zum Aufschnaufen. Mit den folgenden Tipps überstehen Sie die schlimmsten Allergiezeiten erträglicher. Einige Empfehlungen können langfristig sogar dabei helfen, das Immunsystem effizient auf die nächste Pollensaison vorzubereiten. Aber auch eine Atemschutzmaske für Sportler kann dabei helfen, die Symptome der Pollenallergie zu minimieren.

Akute Heuschnupfensymptome – was tun?

Frau mit Allergien

      • Geschwollene Augenlider befreien Sie mit einem Waschlappen mit kaltem Wasser vom Juckreiz. Bewährt hat sich dabei die Zugabe von ein wenig Augentrost.
      • Aus der Nasenschleimhaut spülen Sie eingeatmete Pollen am einfachsten mit einer Nasendusche (mit Kochsalzlösung) weg. Das bringt Erleichterung für Ihr überaktives Immunsystem und hilft beim Durchatmen. Stattdessen ist auch ein Dampfbad mit einer Kochsalzlösung lindernd. Es wird mit heißem Wasser und zwei Teelöffeln Kochsalz zubereitet und der heiße Wasserdampf für etwa zehn Minuten sanft eingeatmet.
      • Gönnen Sie sich in der stärksten Pollenzeit eine Inhalation mit ätherischen Ölen (Eukalyptus, Dill oder Fenchel). Bei genügend Zeit beruhigt auch ein Bad mit den genannten Ölen Ihre Bronchien.
      • Tragen Sie an trockenen Tagen und in pollenbelasteten Räumen so oft wie möglich eine Pollenmaske. Mindestens gegen eine Belastung der Nasenschleimhäute und Bronchien hilft das vorübergehend.

Pollenallergie aus den Wohnbereichen verbannen

Pollen sind in ihrer Flugsaison überall. Aber was tun? Sie müssen die Störenfriede täglich entfernen. Waschen Sie daher ab den ersten Anzeichen für Heuschnupfen täglich die Haare. Duschen Sie stets vor dem Schlafengehen. Denn ansonsten atmen Sie selbst im Schlaf die Auslöser ein. Tragen Sie die Kleidung vom Tag nicht wieder aus dem Bad, sondern stopfen sie direkt vom Körper in den Wäschekorb. Am besten ist dieser gut abgedeckt, oder Sie waschen alle Kleidung täglich gleich durch. Lüften Sie möglichst zu Zeiten mit wenig Pollenflug. Der Vormittag ist am schlimmsten am Land, der Vorabend in der Stadt. Das ist Ihnen zu wenig – also was tun? Stellen Sie an gekippten oder geöffneten Fenstern einen Pollenfilter auf. Der lässt wenigstens einen Teil nicht herein. Die Maßnahme ist nur sinnvoll, wenn Sie den Filter regelmäßig mit Wasser reinigen. Am besten tragen Sie auch dazu eine Pollenmaske. Besser und ohne Hilfsmittel bringen Sie Sauerstoff morgens vor Sonnenaufgang und abends nach Sonnenuntergang in die Wohnräume. Wischen Sie glatte Flächen täglich feucht ab. Saugen Sie Polster und Teppichböden mit HEPA-Filtern ab. Hilfreich gegen zu viel Pollen in der Zimmerluft und Einrichtung kann auch ein Staubsaugerroboter sein. Er saugt, während Sie mit Pollenmaske draußen unterwegs sind. Ihre Raumluft bleibt weniger belastet.

Was tun? Wenn nichts anderes hilft, Erleichterung durch Medikamente oder eine Atemschutzmaske

Je länger Sie unter Heuschnupfen leiden, desto stärker treten die Symptome auf. Wenn trotz aller Maßnahmen keine Linderung eintritt, sollten Sie Schleimhäute und Bronchien mit Medikamenten unterstützen, beispielsweise mit diesen:

Allergene von Heuschnupfen

      • Pflanzenkuren stärken das Immunsystem mit Mineralstoffen und Enzymen. Gleichzeitig gelten diese Inhaltsstoffe als Hemmer einer übernormalen Ausschüttung der Histamine bei einer Pollenallergie.
      • Eine Trinkkur mit Aloe-Vera-Saft sollten Sie für vier Wochen mit einem Glas (200 Milliliter) täglich durchführen. Die darin enthaltenen Vitalstoffe stärken ebenfalls gut gegen Heuschnupfen.
      • Der störende Juckreiz am Tag lässt sich durch ein dreimal tägliches Auftragen einer Halicar-Salbe lindern. Zwei Handvoll Zinnkraut, in zwei Liter Wasser für zehn Minuten gekocht, verwenden Sie nach dem Abkühlen für einen Wickel. Tauchen Sie Leinentücher oder Mullbinden hinein und wickeln sie direkt um die am schlimmsten juckenden Stellen.
      • Bekämpfen Sie Begleiterscheinungen der Pollenallergie (Müdigkeit, Konzentrationsschwäche) mit den Ölen von Basilikum oder Fichtennadel. Am besten stellen Sie eine Duftlampe in den Raum, so dass Sie ständig eine kleine Menge der leistungsfördernden Stoffe einatmen.
      • Auch Gingkotabletten oder über den Tag verteilt ein paar Schlucke Ginsengtee machen munter und entspannen gegen die schlimmsten Allergieprobleme.
      • Eine Pollenmaske (Pollenschutzmaske) und eine Atemschutzmaske (Feinstaubmaske) kann die Allergene im Alltag von Ihnen fern halten. Solche Masken helfen sowohl gegen Pollen, als auch gegen Feinstaub

Lindernde Ernährungsmaßnahmen bei Heuschnupfen

Eine Pollenmaske kann mindestens beim Aufenthalt im Freien Linderung bringen. Aber viel stärker beeinflussen Sie den Heuschnupfenverlauf durch Ihre Ernährung. Vorteilhaft gegen eine vermehrte Ausschüttung von Histaminen sind gute Mengen Zink, Selen und Magnesium. Diese sind in Vollkornprodukten, Haferflocken, Fisch, Weizenkeimen und Sonnenblumenkernen sowie ungeschältem Reis und Soja enthalten. Beim Obst- und Gemüseverzehr sollten Sie jetzt zu grünen Bohnen und Grünkohl, Äpfel mit Schale sowie Jasmin- und Rooibostee greifen. Der enthaltene Pflanzenfarbstoff Querzentin blockiert die Freisetzung von Histamin. Trinken Sie in der Pollenzeit täglich viel magnesiumhaltiges Mineralwasser. Die Feuchtigkeit unterstützt Ihre Schleimhäute dabei, Pollen abzufangen. Schließlich halten Sie sich besser von histaminhaltigen Lebensmitteln wie Salami, Thunfisch, Käse, Nüssen oder Weißwein fern.

Fazit:
Heuschnupfen ist eine tägliche Belastung für Betroffene. Eine Pollenmaske schafft nur vorübergehend, viele Hausmittel längerfristig Erleichterung. Durch die richtige Ernährung lassen sich die Symptome ebenfalls deutlich lindern.


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