Der Klimawandel

Im Zuge der Industrialisierung ist der Anteil der „künstlich erzeugten“ Treibhausgase, vor allem CO2, enorm gestiegen und hat zu einem Ungleichgewicht in der Atmosphäre geführt. Dies wiederum bewirkt eine Störung des atmosphärischen Systems, sodass die Schutzhülle, die die Erde umgibt, „dicker“ wird, und die überflüssigen Sonnenstrahlen nicht mehr abgegeben werden können mit dem Resultat, dass die Erdtemperatur ansteigt. Der Großteil der CO2-Emissionen entsteht durch Energieverbrauch in Form von Verbrennungsprozessen (Erdöl, Kohle), bei denen CO2 freigesetzt wird und in die Atmosphäre gelangt. Methan, Lachgas und verschiedene weitere Industriegase verstärken den Treibhauseffekt. Urwaldrodungen haben sogar einen doppelten negativen Effekt auf das Klima. Durch die Verbrennung entsteht CO2 und durch den Verlust des Waldes wird ein wichtiger CO2-Speicher zerstört.

Grafik Klimawandel

Wald und Klima
Wälder leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, denn sie binden große Mengen CO2 in Form von Biomasse. Durch Photosynthese erzeugen sie Sauerstoff und verbrauchen dabei gleichzeitig CO2, dass sie für ihr Wachstum benötigen.
Seit Beginn der Temperaturaufzeichnung vor ca. 150 Jahren ist die Erdtemperatur um ca. 0,8 Grad Celsius angestiegen. Das hört sich zunächst nicht so dramatisch an. Wenn man jedoch den Zeitraum und die Auswirkungen auf das Klima berücksichtigt, kann man durchaus von einer drohenden Klimakatastrophe sprechen. Dieser Temperaturanstieg ist vergleichbar mit dem Übergang von der Eiszeit zur Warmzeit, der sich in einem Zeitraum von ca. 5.000 Jahren abgespielt hat. Besonders bedrohlich ist die Tatsache, dass die 14 wärmsten Jahre seit der Temperaturaufzeichnung in den letzten 18 Jahren liegen.

Die Auswirkungen des Klimawandels
Durch die Erwärmung der Erdtemperatur verändert sich unser Klima weltweit in drastischen Ausmaßen. Extreme Wettersituationen wie Wirbelstürme, lange und extreme Dürreperioden mit anschließenden sintflutartigen Regenfällen und verheerenden Überschwemmungen sind die Folgen. Das Polareis schmilzt, in Folge dessen erhöht sich der Meeresspiegel.
Lebensräume von Tieren und Menschen sind bedroht.
Der Klimawandel ist ein globales Problem und betrifft alle Länder dieser Welt, wobei jedoch ein extremes Ungleichgewicht zwischen Verursacher und Betroffenen besteht. Während vor allem die Industristaaten mit ihren CO2-Emissionen für den rasanten Klimawandel verantwortlich sind, aber nur minimal dessen Auswirkungen zu spüren bekommen, leiden die Menschen in den armen Ländern schon heute unter den Auswirkungen des Klimawandels obwohl diese Nationen kaum oder nur geringe Mengen an CO2 oder sonstigen klimaschädlichen Gasen emittieren.


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